Patricia Drewes, Lars Zumbansen: Die Sinnhaftigkeit des Operators “beschreiben” in zeitgemäßen Prüfungsdesigns

Patricia Drewes, ​Lars Zumbansen

Die Sinnhaftigkeit des Operators “beschreiben” in zeitgemäßen Prüfungsdesigns


Für Prüfungssettings in der Kultur der Digitalität stellt sich die Frage, inwieweit die bloße schriftliche und vermeintliche objektive Reproduktion von erlernten bzw. sichtbaren Sachverhalten (Anforderungsbereich I) sowohl erkenntnisförderlich als auch kommunikativ noch sinnhaft sein kann? Nach einer Kritik an standardisierten Aufgabenstellungen aus den Fächern Deutsch, Geschichte und Kunst, die sich vor allem auf die Wiedergabe visueller Informationen (Bildquellen, Schaubilder, Grafiken) beziehen, sollen anhand bestehender fachdidaktischer Ansätze und Beispiele Wege aufgezeigt werden, wie im Rahmen einer formativen Leistungsdiagnostik zum einen subjektive schriftliche Aneignungsverfahren, seien es Percepte, Portfolios oder Feedbackformate, zum anderen produktionsorientierte Formate (Konzeption und Kontextualisierung visueller Informationen in Form von Ausstellungen, E-Books etc …) an Relevanz gewinnen können.

Patricia Drewes, im #twlz als @fraukreis unterwegs. Didaktische Leitung am Bodelschwingh-Gymnasium Bethel, unterrichte die Fächer Geschichte und Deutsch und bin seit 6 Jahren im Bereich Lehrerfortbildungung aktuell in der Lehrerausbildung im Fach Geschichte / historisch-politische Bildung tätig; Lars Zumbansen: didaktischer Leiter und Lehrer für die Fächer Deutsch und Kunst am Gymnasium Harsewinkel (NRW). Lehrerfortbildner und Mitherausgeber der pädagogischen Fachzeitschrift „Kunst+Unterricht“. @LZumbansen. Blogt auch auf https://sichtbar-lernen.de