Oliver Schmitz: Vom materialgestützten Schreiben zur 4-K-Klassenarbeit

Oliver ​Schmitz

Vom materialgestützten Schreiben zur 4-K-Klassenarbeit


Zeitgemäße Prüfungsformate müssen häufig nicht neu erfunden werden, sondern entstehen dadurch, dass ein traditionelles Prüfungsformat verändert wird. Als Beispiel dient in dieser Session das aus dem Deutschunterricht bekannte Prüfungsformat des materialgestützten Schreibens. Typisch für das materialgestützte Schreiben ist, dass Schüler:innen auf der Basis verschiedener Materialien einen Text verfassen – eine Rede, einen Kommentar, einen Vortrag oder Brief. In unserem Workshop werden wir nach einem kurzen Input zum materialgestützten Schreiben eine weitreichende Veränderung vornehmen: Texte und Medien, normalerweise von Lehrer:innen und Schulbuchverlagen vorgegeben, werden durch Schüler:innen recherchiert, gesammelt, bewertet und zusammengestellt. Wir entdecken zusammen Möglichkeiten, Stolpersteine und Varianten.

Schulleiter der Kaiserin-Theophanu-Schule, einem Gymnasium in Köln-Kalk. Davor Koordinator für das Pädagogische Qualitätsmanagement an der Deutschen Schule Shanghai. Fächer: Deutsch, Philosophie und Katholische Religionslehre. Gründungsmitglied des Instituts für zeitgemäße Prüfungskultur. Über das Thema bin ich das erste Mal gestolpert, als wir nach Prüfungsformaten für den Distanzunterricht gesucht haben. Ich halte das materialgestützte Schreiben für besonders geeignet, als Schüler:in alle 4-K-Skills zu nutzen – wenn das Format an einer entscheidenden Stelle verändert wird.